KG Narrenzunft Eschweiler Pumpestich 1935 e.V.
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KG Narrenzunft Eschweiler Pumpestich 1935 e.V.
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Prinzengestellung Seesion 1975/76 - Der 1. Prinz in der Gesichte der Gesellschaft

Prinz Manfred I. mit seinem Zeremonienmeister Gerd

Die jahrelangen Bemühungen von Präsident Gregor Trasser, dem Vorsitzenden Hans Daun und seinen Mitstreitern im Vorstand, wie Matthias Prinz, Heinz Halscheid und vielen Anderen, hatten zum Ziel geführt!

Am 12. Dezember war im Hotel „St. Peter“, Schnellengasse, Wahl und Kürung des neuen Prinzen Karneval, die Geburtsstunde des ersten Narrenzunft-Prinzen. Der Vorstand hatte dem Karnevalskomitee die Narrenzünftler Manfred Wienands als Prinz und Gerd Krott als Zeremonienmeister vorgeschlagen. Einstimmig sprach sich der Prinzenwahlausschuss für beide Kandidaten aus. Kein Narrenzünftler war an diesem Abend zu Hause geblieben – alle huldigten ihrem neuen Prinzen! 

Die feierliche Proklamation fand am 25. Januar in der voll besetzten Festhalle Weisweiler statt. Nach dem Einmarsch der Abordnungen aller Eschweiler Karnevalsgesellschaften und dem „Hohen Rat“ kündigte Zeremonienmeister Gerd den Einzug von Prinz Manfred I. an. Unter großem Gefolge, begleitet von einer sehr großen Schar von Narrenzünftlern, eroberte der neue Prinz den Saal und die Herzen der Besucher.

Über 90 Veranstaltungen sollten es werden, die Prinz Manfred I. und sein Zeremonienmeister Gerd besuchten. Höhepunkt dieser Ausmärsche war aber natürlich die eigene Jubiläumssitzung am 14. Februar im Saal Wagemann. Diese Sitzung war so gut besucht, dass nicht alle Besucher Platz fanden und teilweise aus der angrenzenden Wirtschaft das Programm verfolgen mussten.


Prinzengestellung Nr. 2 in der Session 1990/91 und Novum 1991/92

Prinz Günter I. mit seinem Zeremonienmeister Josef

Am 16.10.1990 trat der Prinzenwahlausschuss des Karneval-Komitees der Stadt Eschweiler zusammen und wählte Günter Wiese zum Prinzen Günter I. für die Session 1990/1991. Er übernahm die Regentschaft als „Herzog Kilowatt vam Couragejässje und Bayerehüssje“. An seiner Seite der Zeremonienmeister Josef Kaldenbach als „Graf Allrad vam Icheberg on Pömpche“.  

Die Prinzenwahl in der künftigen Prinzenhofburg Szawalla war zwar geheim, allerdings stand dort kurz nach der Bekanntgabe an die Gewählten der gesamte Spielmannszug und eine mehr als hundertköpfige Schar an Narrenzünftlern bewaffnet mit Wunderkerzen um dem Prinzen und seinem Zeremoniemeister zu gratulieren. 

Die Prinzenkürung  fand am 24.11.1990 in der Aula der Realschule Eschweiler statt. Ein vielseitiges Programm, gestaltet durch die Eschweiler Vereine, begleitete die Veranstaltung. Eine Besonderheit an diesem Tag ist jedoch noch zu erwähnen: Die Damen der Gesellschaft bedienten in dieser Veranstaltung die Gäste mit Getränken: Alle einheitlich und adrett in der Kleidung einer großen Bierbrauerei stellten sie ein herrliches Bild dar. Das Erinnerungsfoto hierzu ließ seinerzeit die Hoffnung keimen, dass die Damen als Werbeträger für diese Brauerei eingestellt werden würde.

 1991

Ein weiterer Schritt für den Prinzen und seinen Zeremonienmeister war naturgemäß die Prinzenproklamation am 05.01.1991 in der Festhalle Weisweiler. 

Es war ein herrliches Bild, als Prinz Günter I. und sein Zeremonienmeister begleitet durch die Eschweiler Karnevalsvereine und ihre Standarten in die voll besetzte Festhalle einzogen. Nach der Übergabe des goldenen Stadtschlüssels durch Bürgermeister Günter Wagner und der Regierungserklärung durch den Prinzen boten die Gesellschaften ein rauschendes Programm mit Tänzen, Gesang und zum Teil von Lokalkolorit gefärbten Reden. An diesem Abend tat Oliver Wald als Hofnarr seine Pflicht. 

Das Motto des Rosenmontagszuges für die Session 1990/1991 sollte lauten „Ob Rän, ob Wenk, ob Sonnesching, mir fiere Fastelovend in Eischwiele an de Eng“. Das Motto war offensichtlich aus den Geschehnissen der letzten Session entnommen, in der der Rosenmontagszug wegen des Wetters „weggeblasen“ wurde. 

Die Karnevalisten hatten allerdings nicht damit gerechnet, dass es auch andere Dinge gibt, aus den man auf den Rosenmontagszug verzichten muss.  

Am 21.01.1991 entschloss sich das Karnevalskomitee der Stadt Eschweiler dazu, den Straßenkarneval wegen des Golfkrieges abzusagen. Betroffen waren davon der Rosenmontagsumzug, der Umzug zur Rathauserstürmung ebenso wie der Möhnenempfang am Fettdonnerstag und der Prinzenempfang. Die Saalveranstaltungen sollten allerdings weiter statt finden.  

Das Komitee hielt allerdings ein Trostpflaster für Prinz Günter I. und seinen Zeremoniemeister Josef bereit: Der Prinz bleibt bis Ende der Session 1992 Prinz Karneval der Stadt Eschweiler.

Einige Gesellschaften haben sich mit dieser Entscheidung schwer getan und verstärkt Saalveranstaltungen oder auch in dem ein oder anderen Fall Umzüge durchgeführt, so dass Prinz Günter I. doch noch alle Hände voll zu tun hatte und mehr als 110 Termine  wahrnehmen konnte.


Prinzengestellung Nr. 3 in der Session 2000/01

Prinz Hans IV. mit Zeremonienmeister Frank Jansen

„Zwei Jecke vom Feinsten“, so die Eschweiler Presse zur Wahl Hans IV. (Krott) zum Eschweiler Stadt Prinzen für die Session 2000/2001 und seines Zeremonienmeister Frank (Jansen). Großer Bahnhof im Pädagogischen Zentrum der Waldschule zur Prinzenkürung. Der Einzug standesgemäß: der Spielmannszug der Freiwilligen Feuerwehr, dessen Leiter Hans Krott ist, und der Spielmannszug der Narrenzunft, in dem Frank Jansen aktiv ist, spielten den „Laridah“. Nachdem Vorjahresprinz und Vorjahreszeremonienmeister die Standarte an den neuen Prinzen übergeben hatten, sorgten Wolfgang Frank und René Külzer (Et Scharwachmüsse) sowie die Funkentöchter der Roten Funken für Stimmung. Zum Schluss heizten die „Kröetsch“ noch einmal so richtig an. In seiner Rede erwähnte der Präsident des Karnevalskomitees, Jupp Carduck: Es sind zwar kurze Kerle, können aber die größten werden. Besonders glücklich an diesem Abend war Manfred Wienands, der zum Ende seiner Präsidentschaft und vor allem nachdem er vor fast genau 25 Jahren selbst Prinz gewesen war, den Abend gestalten durfte.

 Prinzenhofburg – wie konnte es anders sein – war natürlich die „Waldgaststätte Szawalla“.

Das Motto in der Session war übrigens: Fasteloovend en Eischwiele an de Eng, ist schöner als in Kölle am Ring.

„Ich well mit üch all en richtich herrliche Eischwiele Fastelovend fiere“, so Prinz Hans IV. bei der Prinzenproklamation am 10.01.2001 in der Festhalle in Weisweiler nach seiner „amtlichen“ Inthronisation durch Jupp Carduck. Im ausschließlich mit Eschweiler Kräften besetzten Programm traten aus der Narrenzunft natürlich Käthe Zimmermann als „Callas van de Pomp“ mit dem Prinzenlied und der allgegenwärtige Hofnarr Oliver Wald auf. Den Abschluss des Abends bildete der große Auftritt der Narrenzunft, die den Prinzen natürlich besonders huldigte. Sein Motto war übrigens: „wir donn danze, schunkele und sprenge, on all die schön Karnevalsledchere met Üch senge“.

Der Rosenmontagszug am 26.02.2001 war natürlich der Höhepunkt der Prinzregentschaft und auch aller Narren. Rund 300.000 Narren säumten den viertgrößten Rosenmontagszug in Deutschland als Prinz Hans IV. durch die Straßen von Eschweiler zog.  Irgendwann, genau gesagt am Abend des 28.02.2001, fand dann auch die herrliche Prinzenzeit ein Ende. Nach mehr als 180 Terminen und Auftritten war die Prinzregentschaft Hans IV. zu Ende.


Prinzengestellung Nr. 4 in der Session 2010/11

Prinz Stephan II und sein Zeremonienmeister Hans-Leo Arnold

VON IRMGARD RHSELER UND ANDREAS RCHTER (EN 31.1.2011)

Eschweiler. „Unser Schumi“ vom Stich ist gestartet. Und zwar mit Vollgas. Stephan Lenzen, im bür- gerlichen Leben Betriebsleiter der ESW-Röhrenwerke, leidenschaftli- cher Rennfahrer und Zekretär der Narrenzunft, trägt seit Samstag- abend ein glitzerndes Prinzenor- nat und befindet sich bereits im Geschwindigkeitsrausch.

Adrenalinschübe gab es näm- lich im Minutentakt, nach dem ein bestens aufgelegter Komitee- präsident Norbert Weiland die Prinzenproklamation in der Fest- halle Weisweiler eröffnete. Und damit einen Abend, der schöner und berauschender nicht hätte werden können. Mit dem Einzug der Standartengruppen, des Trommler- und Pfeiferkorps’ der Freiwilligen Feuerwehr, der Prinzenbläser und des Happy Sound Orchestras startete eine Proklamation erster Klasse.

Und dann war der große Moment da – Zeremonienmeister

Hans-Leo (Arnold) kündigte sei- nen Prinzen mit dem ersten „Tupp“ an. Frenetisch umjubelt erlebten die neue Tollität und der Zeremonienmeister einen fliegen- den Start, den man wohl sonst nur in einem Cockpit eines Formel-1- Boliden erlebt. Voller Dankbarkeit machte Stephan II. seine erste Lie- beserklärung an das närrische Volk, indem er 3000 Rosen vom Himmel regnen ließ. Was für ein Rennbeginn!

„Das ist einer der schönsten Momente meines Lebens“, jubelte er begeistert. „Hier oben endlich zu stehen, das ist ein so tolles Gefühl, ich könnte hier Jahre ste- hen und nicht mehr weggehen!“ frohlockte er und strahlte dabei seinen Zeremonienmeister an.

Ja, die beiden genossen den Abend in vollen Zügen. Und als der Komiteepräsident Prinz Ste- phan II. mit den prinzlichen Insig- nien (Prinzenmütze, Prinzenstern, Pritsche und Urkunde) ausstattete, kochten die Emotionen hoch. Das närrische Volk tobte. „Glaube mir, lieber Stephan, das wird dein herr-

Erfolgreich aus der Pole Position gestartet: Prinz Stephan II. genoss seinen rauschenden Triumphzug in die Festhalle Weisweiler. 

Ihren Ämtern auch stimmlich eindeutig gewachsen: Prinz Stephan II. und Zeremonienmeister Leo zeigten sich „Jeck, jeck, jeck op Fastelovend“.

„Schließlich machen die ja auch sonst den Weg frei.“ Einen herrli- chen Anblick boten die Tanzpaare der Scharwache, Fidelen Tramme- bülle, Lätitia, Prinzengilde und des Kirchspiels. Den Traditions- krug der Gemeinschaft der ehema- ligen Prinzen und Zeremonien- meister überreichten Ralf Boltz und Matthias Delhey. „Nä, wat is et Leave schön“, stellten die Inde- Singers schwungvoll fest, um dann das Prinzengespann ans Mikro zu holen. Mit „Wir sind jeck, jeck, jeck op Fastelovend!“ brachten Stephan und Leo ihr Motto stimmgewaltig rüber.

„Aus einem Dorf am Waldesrand, auch Pumpe-Stich genannt“, tauchte die Narrenzunft – unterstützt durch die Spielmannszüge Grün-Weiß Lohn und der Feuer- wehr – die Festhalle in ein rot-grü- nes Farbenmeer. Die Karnevalsgesellschaft machte nochmal richtig „Rabbatz“ und setzte mit Tanzma- riechen Vanessa Jungbluth, Tanzpaar Jaqueline Pfennings und Dieter Hübner und der Narrenzunft- Garde den tänzerischen Schlusspunkt unter eine Prinzen-Proklamation, die erahnen ließ, worauf sich das Narrenvolk in den nächs- ten Wochen freuen darf.

Schwungvoll und farbenfroh machten fünf Tanzpaare dem frisch proklamierten Prinzen und seinem Zeremonienmeister ihre Aufwartung.

„Nä, wat is et Leave schön“, stellten die Inde-Singers fest. Und weder das Prinzengespann noch die Gäste konnten widersprechen.

lichstes Rennen, das du je gefah- ren hast!“ versprach Norbert Wei- land. Leichten Herzens übergab Bürgermeister Rudi Bertram den Stadtschlüssel an seine Tollität. Der Komiteepräsident wusste warum: „Mit dem Schlüssel hast du nun auch die Schulden am Hals“, klärte er den Narrenherrscher auf.

„Lebt euren Traum mit Herz, nehmt Jung und Alt, Reich und Arm mit auf die Reise“, gab Rudi Bertram dem 

Auch Prinz Stephan II. beschäftigte sich in seinem Paragraphenkatalog mit dem Winterchaos in der Stadt. „Damit so etwas nicht mehr passiert, habe ich für Rudi und seinem Knecht Stefan (Kaever) zwei Schaufeln mitgebracht.“ Sprach ́s und überreichte zwei Exemplare an den sichtlich ver- dutzten Bürgermeister.

Eine besonders schöne Überraschung bereitete die zwölfjährige Lea ihrem Prinzenpapa mit einem anmutigen Tanz, für den sie einen dicken Kuss von ihrem Daddy und einen tosenden Applaus der Gäste

erhielt. Dann ging erstmal musikalisch die Post ab: Das Trompeterkorps der Eefelkank Hastenrath präsentierte einen Parforceritt mit kölsche Leedscher und rockigen Tönen, der sich gewaschen hatte. Die Jungs ließen die Festhalle rocken und krönten ihren Auftritt

mit dem von Prinz Stephan dirigierten „Laridah“.

Eine bissige Abrechnung mit der Männerwelt hielt Nachwuchsbüttenrednerin Sandra Reiter von den Roten Funken bereit. „Nimm einer Frau die Schönheit und die Intelligenz und übrig bleibt der Mann“, mussten die Herren der Schöpfung starken Tobak einstecken. Auch die Komitee Mariechengruppe prophezeite ihrem Prinzen tänzerisch eine „superjeile Zick“.

Natürlich gab ́s traditionell Blümchen vom Präsidenten für Lydia Lenzen und Heike Engelhardt – die „besseren Hälften“ des Duos.

Selbst dem „Scharwachmüsje“ (René Külzer) hatte die weiße Pracht so zugesetzt, dass er ein Geldinstitut um Hilfe bat.

Ließ sich den Weg freimachen: Scharwachmüsje René Külzer.

Ebenso feierfreudig wie ihre Männer zeigten sich Lydia Lenzen und Heike Engelhardt, die bei „Highway to Hell“ richtig abrockten.

„Glaube mir, lieber Stephan, das wird dein herrlichstes Rennen, das du je gefahren hast!“

NORBERT WEILAND, KOMITEE-PRÄSIDENT


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